Fachtherapien

Fachtherapien

Ergotherapie

Ziel der Ergotherapie ist die Handlungskompetenz der Jugendlichen zu verbessern, so dass sie an den für sie bedeutsamen Aktivitäten im Alltag und Umfeld  teilhaben können.

 Unsere Angebote:

 Offene Werkstatt: Die offene Werkstatt ist ein Angebot an die Jugendlichen in dessen Rahmen sie begleitet handwerkliche und kreative  Techniken ausprobieren und erlernen können.

Entdeckung von Fähigkeiten in Hobby und Freizeit/ Ressourcen

Gruppentherapie: Die Teilnahme an den ergotherapeutischen Kleingruppen ist verpflichtend. Über handwerkliche und kreative Tätigkeiten findet eine Auseinadersetzung mit sich und anderen statt.

 Einzeltherapie: Die Teilnahme wird im interdisziplinären Team beschlossen und ist verpflichtend.

Durch den geschützten Rahmen können persönliche Themen individuell bearbeitet werden. Dies geschieht durch kreativ-gestalterische Mittel sowie körperorientierte und ausdruckszentrierte Methoden.

Zum Beispiel: Ausdruck von Gefühlen/ Themen über Farben und Plastiken; Entspannung und Körperwahrnehmung, sowie Kognitionstraining.

Ziele der Ergotherapie:

  • Stärkung sozialer und sozioemotionaler Kompetenzen, Kontakt-, Interaktion- und Kommunikationsfähigkeit;  sich und andere besser einschätzen können;
  • Entwicklung und Verbesserung der Konfliktfähigkeit, Angstbewältigung und Frustrationstoleranz;
  • Stärkung des Selbstwertes sowie erfahren von Erfolgserlebnissen;
  • Verbesserung von Antrieb, Motivation und Vitalität;
  • Entwicklung und Verbesserung der kognitiven Funktionen, der Konzentration und der Handlungsplanung/ Serialleistung;
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körperschemas, Selbst- und
  • Entwicklung und Verbesserung der Motorik und Koordination

 

 

Motopädie

Was ist Motopädie?

Motopädie umfasst Inhalte und Methoden der Motopädagogig und Mototherapie. Zentraler Ansatz ist die Bewegung und die Wechselwirkung zwischen dem Körper und der Psyche des Menschen.

Motopädie ist eine verordnete Maßnahme, die von ausgebildeten MototherapeutInnen durchgeführt wird.

Mototherapie ist bei Kindern und Jugendlichen angezeigt, die in Ihrem Bewegungs-Leistung und /oder Sozialverhalten sowie in ihrer Körperwahrnehmung auffällig oder beeinträchtigt sind ;man spricht auch von sensomotorischen oder psychomotorischen Funktionen.

Indikationen sind u. a.

  • Hyper- bzw.  Hypoaktivität
  • Leistung / Schulverweigerung und sozialer Rückzug
  • Beeinträchtigung in der Kontaktaufnahme, Kommunikation und Ausdrucksverhalten
  • Aggressive, auto-aggressive und regressive Verhaltensweisen
    Störung in der Handlungsplanung und Durchführung, sowie in der Raum und Zeitorientierung.
  • Beeinträchtigtes Empfinden und Erleben der eigenen Körperlichkeit, sowie begrenzte Bewusstheit des Körperschemas
  • Verzögerung oder Störung der Gleichgewichtsempfindung, der körperlichen Tiefenwahrnehmung, der taktilen (spüren) der akustischen ( hören) und der visuellen (sehen) Wahrnehmung.

Methodische Prinzipien sind u. a.:

  • An den Stärken ansetzten
  • Kein Leistungsdruck
  • Freudiges Erleben mit allen Sinnen·Der Spaß an der Bewegung steht im Vordergrund
  • Stressfreie Diagnostik in Bewegungsparcours (eigenes Screening-Verfahren).

Ziele unserer Arbeit sind die Förderung folgender Kompetenzen:

  • Ich – Kompetenz ( Körpererfahrung Körpergrenzen…)
  • Sach- Kompetenz (Erfahrung im Umgang mit Materialien, beachten organisatorischer Rahmenbedinungen…)
  • Sozial- Kompetenz ( Körpersprache, Rücksichtnahme, Verantwortung für andere Übernehmen….).

 

Die Mototherapie findet sowohl einzeln als auch in Kleingruppen statt.